Tarifvertrag lehrer e11

Ein Lehrer mit Beamtenstatus kann an eine andere Schule versetzt werden, wenn er dies beantragt oder gute berufliche Gründe für eine Versetzung vorliegt. Lehrer dürfen ohne ihre Zustimmung nur in den Fällen versetzt werden, in denen die neue Schule derselben Behörde wie die alte unterstellt ist und die neue Stelle derselben oder einer gleichwertigen Laufbahnstruktur wie die jetzige Stelle angehört und das gleiche endgültige Grundgehalt erhält. Gute berufliche Gründe für einen Transfer können als gegeben angesehen werden, wenn die Schulen zusammengelegt wurden oder die Zahl der Lehrerstellen aufgrund rückläufiger Schulzahlen reduziert wurde. Der Grund kann auch direkt mit dem Lehrer in Verbindung gebracht werden, z. B. dass er für andere Aufgaben geeignet ist. Eine Versetzung wird immer die Folge sein, wenn sie der einzige Weg ist, die Pflichten eines Lehrers mit seiner Position in Einklang zu bringen. Die Verantwortung eines Beamten gegenüber seinem Arbeitgeber bedeutet, dass der Lehrer eine Versetzung akzeptieren muss, auch wenn er seinen Wünschen nicht entspricht. Die Schulaufsichtsbehörde ist jedoch verpflichtet, wesentliche persönliche Umstände zu berücksichtigen, die eine Übertragung unzumutbar machen können (z.

B. fortgeschrittenes Alter oder schlechte Gesundheit). Die Dienstbedingungen für Lehrer aller Bildungsstufen und Bildungsarten werden in einem Tarifverhandlungsverfahren und in den einschlägigen Rechtsvorschriften vereinbart. Die Tarifverhandlungen werden zwischen der Gewerkschaft bildung (OAJ) und den Arbeitgeberverbänden geführt, im Falle der Grund- und Sekundarstufe II am häufigsten mit den Arbeitgebern der lokalen Gebietskörperschaften im Abstand von 1 bis 3 Jahren. Der Organisationsgrad der finnischen Lehrer ist international sehr hoch. Fast 95 Prozent der Vollzeitlehrer sind Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung, die Lehrer von der frühkindlichen Betreuung bis zur Hochschulbildung vertritt. Die Rechtsstellung der Angestellten entspricht dem allgemeinen Arbeitsrecht sowie den Bestimmungen des Tarifvertrags. Die Arbeitszeiten der Lehrer umfassen den Unterricht und andere Aufgaben, die der Unterricht mit sich bringt und die sehr zeitaufwändig sind und erhebliche Anstrengungen erfordern (z. B. Vorbereitung und Überprüfung des Unterrichts, Kennzeichnung der Arbeit der Schüler, Teilnahme an Sitzungen und Organisation und Teilnahme an Klassenfahrten und Elternabenden).

Die Länder haben eine breite Palette von Maßnahmen ergriffen, um den Bedarf an Lehrern zu decken, der je nach Fächer n. Chr. und Schulart variiert. Diese Maßnahmen umfassen: Die Steuer wird von den Bruttogehältern der Beamten abgezogen, aber im Gegensatz zu den Abhängigen werden keine Sozialversicherungsbeiträge (Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung) abgezogen. Renten- und Arbeitslosenversicherungsabzüge gelten aufgrund des Beamtenstatus der Lehrer, nach dem sie Anspruch auf Altersversorgung haben, nicht. Die Krankenversicherungsbeiträge variieren von Fall zu Fall, da Beamte in der Regel über eine private Krankenversicherung verfügen, deren Gebühren nicht standard sind. Es ist Anentscheidung des einzelnen Beamten, zu entscheiden, ob er eine Krankenversicherung abschließen möchte; dies ergänzt das vom Arbeitgeber für den Beamten gewährte Unterstützungssystem, um im Krankheitsfall eine angemessene Versicherung zu gewährleisten.